Eisenhower-Prinzip: Prioritäten richtig setzen - GBC Business

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Prioritäten richtig setzen: Das Eisenhower-Prinzip

Dwight David „Ike“ Eisenhower war im 2. Weltkrieg General und Oberkommandierender der alliierten Streitkräfte an der Westfront in Europa. Nach dem 2. Weltkrieg war er von 1953 bis 1961 der 34. Präsident der Vereinigten Staaten.

Man kann sich ja gut vorstellen, dass "Ike" vielen Prioritäten gerecht werden musste, und somit seinen organisatorischen Fähigkeiten einiges abverlangt wurde.

Ihm wird die Entwicklung des sogenannten Eisenhower-Prinzip nachgesagt. Mit dieser einfachen Methode werden anstehende Aufgaben in Kategorien  eingeteilt. Dadurch sollen die wichtigsten Aufgaben zuerst erledigt und  unwichtige Dinge aussortiert werden.
Wie setzen Sie Prioritäten?
Jeder hat seine eigene Art, Prioritäten zu setzen. Zum Beispiel:

  • Das Bekannte, Angenehme, Einfache zuerst…
  • Das Wichtigste zuerst…
  • Nach der Reihenfolge der Anforderung…
  • Das Unangenehmste zuerst…
  • Reihum (so wie es halt am Schreibtisch liegt)…

Wie läuft es bei Ihnen ab? Möglicherweise orientieren Sie sich heute bei der an ihren Vorlieben, dem Druck anderer oder an Zufällen, welche Tätigkeiten Sie als erstes ausführen. Für ihren Erfolg zählen aber einzig und allein die wichtigen Aufgabe. Die Kunst, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden, ist ein  Erfolgsfaktor. Eisenhower gab einem simplen Prinzip, das Ihnen bei dieser Aufgabe hilft, den Namen.

Wichtiges von Dringendem Unterscheiden
Unterscheiden Sie bei Ihren Tätigkeiten zwischen dringend und  wichtig? Wenn nicht, droht Ihnen die Dringlichkeitsfalle: Sie lassen  sich von dringenden Aufgaben vereinnahmen und vernachlässigen  diejenigen, die wichtig sind.  

Tun Sie jetzt etwas dagegen: Das Eisenhower-Prinzip unterstützt Sie  dabei, konsequent Prioritäten zu setzen und Ihre Zielplanung effektiv  mit Ihrer Zeitplanung zu verknüpfen.  




Alles dringend? Oder alles wichtig?
Gewöhnen Sie sich an, systematisch Prioritäten zu setzen.

Unterscheiden Sie alle Arbeiten in "wichtig/unwichtig" und "dringend/nicht dringend":

  • „Wichtig“ ist die Arbeit, die unmittelbar mit Ihren Zielen und Aufgaben verknüpft ist. Wichtige Aufgaben verbessern den Betrieb oder bringen Sie einem Ziel  näher. Sobald diese Arbeiten erledigt sind, bestehen (oft geringe aber  andauernde) Vorteile bzw. keine Nachteile mehr. Der Zeitpunkt  der Erledigung ist von der Dringlichkeit abhängig.

  • „Dringend“ ist zeitlich zu verstehen. heißt: Die Arbeit muss sofort erledigt werden – je nach Wichtigkeit entweder von Ihnen oder von anderen.

Wie vorgehen?
  1. Alle Aufgaben, die sowohl unwichtig als auch nicht dringend sind, werfen Sie in den Papierkorb oder sagen nein.
  2. Sind die Aufgaben zwar unwichtig aber dringend, dann delegieren Sie.
  3. Die wichtigen Aufgaben, die nicht dringend sind, terminieren Sie und sorgen dafür, dass Sie sie zur rechten Zeit tatsächlich anpacken.
  4. Die Aufgaben, die jetzt wichtig und dringend sind, die packen Sie jetzt an!

Für wen ist diese Methode geeignet?
Grundsätzlich kann jeder von der Anwendung von Zeitmanagement-Prinzipien profitieren. Jeder Mensch muss zwischen wichtig und dringend unterscheiden, damit er sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Speziell richte ich mich mit diesem Tip natürlich an Unternehmer und Führungskräfte. Gerade Sie müssen ihre Zeit gut einteilen können, um möglichst viel umzusetzen und sich nicht zu verzetteln. Ohne ein effektives Zeitmanagement ist das gar nicht möglich.


 
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